Revision

Laufe weiter von hinten nach vorn auf eigener Bahn, bin beim 3. September 2021 angekommen und einverstanden damit, wie ich meine Schritte setzte. Freue mich auf die Vorweihnachts- und die Weihnachtszeit und bin gespannt auf den Januar, als es in Kanada losging mit dem Protest der Trucker. Hier in D gerieten die Dinge ab März in Wallung, als sie die einrichtungsbezogene Impfpflicht verhängten und die allgemeine ins Visier nahmen. Im nachhinein lesen sich meine Beiträge, so hoffe ich, noch etwas besser. Dies nicht zur Eigenwerbung, sondern zur Sichtung. Mich interessiert, wer was wann erkennt und benennt. Ich selbst verspüre diesbezüglich einen gewissen Ehrgeiz, denn bereits im Ansatz lassen sich Vorhaben und Methoden als idiotisch erkennen und benennen. Ob man sich das jeweils traut, ist eine andere Frage. (Die Sache mit dem „Hakenkreuz“ in Ottawa ist übrigens längst geklärt. Es war jemand, der mit der Swastika über den Zusammenhang von Überwachung und Faschismus in Kanada hinweisen wollte. Er trug eine kleine Fahne mit Strichcode und dem Winkelkreuz und wurde von einem der Youtube-Berichterstatter, die ich damals nannte, befragt.) Seltsam ist es, solcherart auf eigenen Spuren zu laufen. Ich erkenne mich wieder – das immerhin. Mehr noch – ich erinnere mich der Anspannung, die damals herrschte. Mir war, als lebte ich unter Verrückten, und war selbst, diese spiegelnd, ein Teil solcher Verrücktheit. Man kommt nicht ungeschoren davon.


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