Die Zitate, die ich aus dem Zusammenhang reiße, sind Fundstücke und spiegeln wider, was mich beschäftigt. Daß die großen auf den kleinen Dingen beruhen, mag man für eine Banalität halten. Doch ich bin mir nicht sicher, ob dies eine ist. Gehen die meisten nicht vielmehr davon aus, daß die kleinen auf den großen Dingen ruhen oder beruhen? Als ich zu denken begann, war mir danach, durch die Einzelheiten hindurch zu den Prinzipien zu gelangen. Fast schon verachtete ich den Kleinkram. Es sollte um das Große gehen, das Ganze, das Bedeutsame. Pathos des wachsenden und werdenden Menschen. Nun bin ich, Jahrzehnte später, geneigt, den kleinen Dingen mehr Aufmerksamkeit zu schenken – ohne übrigens deshalb die vermeintlich größeren aus den Augen zu verlieren. Ich bin und bleibe ein verkappter Idealist, und insbesondere deshalb habe ich einen verstärkten Appetit auf unzensierte Wirklichkeit, und von ihr besonders jene Stücke, die sich keiner Ideenlehre unterordnen.
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