Kot

Zurück in Neukölln bin ich in Hundescheiße getreten. Das ist mir bisher nicht passiert, dabei lebe ich seit zweiundzwanzig Jahren hier. Sie lag versteckt an einem unbeleuchteten Punkt unmittelbar hinter dem amerikanischen Straßenkreuzer, der in der Kienitzer Straße parkt. Ich wollte quer über die Straße und diagonal, statt rechtwinklig zu ziehen wie eine Figur namens Turm im Schachspiel. Schnell bestraft. Was sich tun läßt: den Großteil der stinkenden Masse am Bordstein abstreifen, anschließend unversiegelten Boden suchen und im märkischen Sand die Schuhsohle mit dem Restkot daran ummanteln. Denn ich wollte noch ein Bier trinken in der Bar meines wiedergewonnenen Vertrauens.


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