Große Depression

Manchmal schweigt es. Stunden, Tage, Wochen ohne Resonanz. Aus so etwas können Jahre werden. Als gingen die Wellen in eine Richtung, als zögen alle Wolken nach Osten. In welcher Verlassenheit ich leben darf. Spalte das Holz, schichte die Scheite. Der Jugend gehört die Zukunft. Nur die Gegenwart ist verwaist. Keine kleine Depression. Frühling schürft das auf. Vergangenheit gibt es als Erinnerung, später als Schulbuch und Hörbuch. Selbst mit Visionen ist nichts mehr erreicht. Wir beginnen offenbar von vorn. Die Kultur ist an ihren Anfang zurückgekehrt. Wir sagen aus Höflichkeit und Betroffenheit danke.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Große Depression

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert