Geduld ist das Schwierigste. Deshalb wollen auch alle dauernd etwas machen. Im Handeln spüren sie sich stärker. Das läßt sich verstehen. Nichts zu tun ist die größte Kunst auf Erden. Kaum jemand beherrscht sie. Kein Wunder. Den Tatmenschen gelten Anerkennung und Bewunderung. Wie jedoch steht es um die Beobachtenden, die Kontemplativen, sind die denn untätig? Nein, auch sie zeigen sich lebendig, warten nur auf den richtigen Augenblick oder auf die Gunst des Schicksals. Man könnte glauben, sie seien religiös, hätten andere Reserven. Wer den Sieg davon trägt, hat noch nicht gewonnen.
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