Urlaub ist das Reich der Erlaubnis. In der Vorstellung wird es zum Paradies, es sei denn, man muß dorthin. Traumstrände usw. Das taugt nichts. Es soll eine Flucht aus dem eigenen Leben geben, doch es gibt keine. Das läßt sich ordentlich lernen. Man versucht es wieder und wieder und sammelt Enttäuschungen wie Trophäen. Enttäuschungen beruhen auf Täuschungen und sind heilsam. Ein Ort ist ein Ort, er hat nichts mit dir zu tun. Du möchtest mit ihm zu tun haben, er soll dir etwas geben. Doch was gibst du dem Ort, was hast du zu geben. Das ist alles, was dazu zu sagen ist.
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Am Strand liegen, die Sonne auf den Bauch brennen lassen, Langnese – Eis lutschen – wie dumm. Ich habe erst einmal Urlaub gemacht. Rimini. Da war ich 15 und musste. Hat mir für den Rest des Lebens gereicht. Ich wollte partout kein Urlauber sein. Carpe diem, Du Eule.