Ich stand in der Bahn, etliche Tage her, sah aus dem Fenster, sah auf meine Schuhe, sah in die Gesichter der anderen – sah dann in mich hinein, falls das geht, fühlte mich denkend hinein und wußte: Bleib bei dir, kehre ein, als seiest du deine eigene Herberge, laß die Welt toben und tosen, du wirst sie nicht besänftigen, nicht abbringen vom wirren und flirrenden Kurs, laß die Krisen Krisen sein, laß dich von ihnen nicht beirren, bleibe bei dir selbst, werde ruhig, atme tief, denke schön, sprich aufrichtig, wende dich ab von Haß und Zorn, fühle dich ein, doch verliere dich nicht im Labyrinth fremder Empfindungen, achte auf deine eigenen. Etwa so war das, vor zehn oder mehr Tagen in der Bahn mittags auf dem Weg in den Südwesten der Stadt.
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