Es ist auch putzig, wenn man beim Gang über den politischen Markt erlebt, wie die Händler ihre Waren preisen und auf den Verkaufstisch klatschen. Demokratie zum Beispiel, ein stattlicher Fisch, spät gefangen, fett gemacht, luftig aufgeblasen. Da war mal was. Ordnung zum Beispiel, eingeschrillt wie der Pfiff eines Hauptspielleiters auf der Probebühne einer Besserungsanstalt. Menschen- und Bürgerrechte zum Beispiel, als seien die soeben im Antiquariat aufgetaucht nach Suchanfrage. Stimmt, die gab es doch auch. Was kostet der Doppelband, ich habe dreißig Euro im Portemonnaie. Recht auf dies, Recht auf das. Weiter so, der Markt scheint unendlich und wirkt unübersichtlich. Da gerät man zwischen die Religionen mit ihren sogenannten Glaubensangeboten. Was kostet Gott oder die Mitgliedschaft in einem seiner Vereine. Schon sind wir bei der Gesundheit angekommen, wenig weiter lauert die Sicherheit, noch weiter hinten kauert die Bildung. Alle drei hecheln. Auf diesem Markt ist alles zu haben: sogar Sex, sogar Identität, sogar Waffen (Rüstungen). Dieser Markt platzt aus allen Nähten. Die Parteien sind da und winken von ihren Ständen mit Papierwimpeln. Ginge und schriebe ich hier weiter, ergäbe das einen Endlostext.
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