Kopf im Nacken

Man phantasiert sich hinein in die Welt der Superreichen, malt sich aus, wie sie leben. Als könnte man tauschen, wenn man nur wollte. Als wollte man tauschen, wenn man nur könnte. Napoleonisches Denken. Glück als Aufwand. Kleinmenschenwunsch nach Größe und Luxus. Endlich enthoben sein der Mühsal des täglichen Sinnens. Sieh doch das Materielle, es steht bereit. Die Verhältnisse geben uns recht, mein Schatz. Darauf ein Küßchen. So wird byzantinisch aufgetürmt, zeitgleich eisern gespart. Neid ist die Kanone des Irrsinns, sie feuert Salven auf die Habsucht. Eine Art Dialog, wenn auch ermüdend.


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