Ob man sich im (eigenen) Innern verlaufen kann wie in einer ausgedehnten Gartenanlage, einem Schloß oder einem Labyrinth – mir ist, als sei das möglich. Korrespondieren Innen und Außen nicht wie das Wurzelwerk eines Baumes zu seinen oberirdisch sichtbaren Partien. Je mehr außen sich anfügt oder einbricht, desto tiefer gehen die Gänge und Verzweigungen ins innere Bergwerk. Man soll nicht verrückt werden über solchem Bild. Wird ein Bild zu mächtig, überdehnt es seinen Dienst und beginnt zu herrschen. Das ist nicht seine Aufgabe. Ein anderes Bild muß her oder gar keines. Es läßt sich gut eine Weile bildlos leben. Wir verstehen uns unzulänglich, bedürfen der Versuche, um Ungewisses zu klären. Deshalb nannte ich mich vor ein paar Jahren eine Versuchsanordnung namens Mensch. Ihr sehe ich zu, während ich sie bin. Das treibt auseinander, daher die Schmerzen.
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