Die Freude kehrt langsam, fast zögernd in mich zurück. Ich habe mir schon nichts mehr zugetraut, konnte mich selbst schwer ertragen. Daß man noch mit mir spricht, nahm ich als gutes Zeichen. Unendlich tröstlich, daß man mich klagen ließ und geduldig sogar zuhörte. Ich bin dankbar. Die untrüglichen Zeichen der Natur sagen, daß das Leben erneut aufsteigt. Wieviel von diesem Schwung ich mitnehmen kann, wie man so sagt, wird sich zeigen. Einstweilen ist mir, als sähe ich anders als zuvor auf die Wirklichkeitswelt. In mir geschieht etwas, das sich auswirkt. Was ist dieses Etwas? Ist es körperlich, ist es zeitlich, handelt es vom Alter? Ich muß das nicht fragen, es versteht sich, wie man so sagt, von selbst. Doch wie äußert es sich, wie verändern sich Wahrnehmung, Gefühl, Denken? Ich habe noch gar keine Antwort. Hätte ich sie, könnte ich die Phase überspringen. Niemand überspringt hier irgendwen oder irgendwas. Eines nach dem anderen, wir haben Zeit. Daß es eilig ist, denken nur die Eiligen.
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