Ich war zu wild, zu lebhaft, zu schnell. Ein impulsiv-melancholisches Kind. In der Schule konnte ich es nicht abwarten, an die Reihe zu kommen, um zeigen zu können, was ich wußte. Ich redete viel und mußte mich mitteilen. Freude und Schmerz brachen aus mir aus. Ich suchte nach Worten, um auszudrücken, was ich fühlte. Meine Umwelt fand, daß ich übertriebe. Sie versuchte mich herunterzuregeln und einzustellen auf ein Normalmaß. Schließlich lernte ich fast noch zu schweigen und für mich zu behalten, was ich wußte und sah. Am schlimmsten war das Fühlen und Mitfühlen. Wäre ich Maler, würde ich euch zeigen, was alles in einem Raum steckt außer dem, was bereits erkannt und anerkannt ist.
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