Die totale Stille

Die Nacht ist ruhig und schwer. Der fette Sommer ist da. Wir gießen die Blumen und trinken Wasser. In der Hitze langsam die Straße entlang und im Schatten. Die Farben sind noch im Werden, die Sonne wird sie bleichen. Hochsommer ist jetzt. Das frische Grün der Bäume und Sträucher ermuntert die Sinne. Ich würde Lieder singen, müßte ich nicht andauernd arbeiten. So muß ich arbeiten und singen. Es ist eine Schande mit dem Geld, daß es sich nicht gut genug zu verteilen weiß. Andererseits lebe ich exakt so, wie ich es wollte oder sollte. Leben läuft nicht nach Plan, sondern nach Bestimmung. So reden die, die an Bestimmung glauben. Leben folgt dem Zufallsprinzip, sagen andere, nur daß der sogenannte Zufall vermutlich kein Prinzip ist, sondern einstweilige und fortwährende Unberechenbarkeit (zu kompliziert). Ach, diese Nacht macht mich wach.


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