Seltsame Tage, da fast nichts geschieht. Wie eine Sommerblindheit. Dem Sonnenlicht ausgesetzt auf unbeschatteten Wegpartien exekutiert sich eine Mattigkeit, als dürfte ich auf der Stelle zusammenbrechen. Das wäre erlaubt, nicht zwingend erwünscht. Wirrwarr der Nachrichten. Öde Themen über das Exerzierfeld gejagt, vereint mit anderen Halbmeistern des Befehlens und Gehorchens. Umgekehrt wohl, scheiß der Hund drauf. Berlin bekommt eine Magnetschwebebahn, ein neues Messegelände auf dem Tempelhofer Feld. Hurra hurra. Das Sommerloch ist ein Loch im Kopf, nur daß niemand geschossen und getroffen hat. Rückkehr in die Stadt gelungen, mein Fazit. Ich liebe die Wirbelwinde des leichtgewichtigen Irrsinns. Wo viele zusammen sind, da geschieht auch was.
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