Er sagt: „Ich habe seit fünfzehn Jahren kein Buch mehr gelesen.“ Das ist keine Kapitulationserklärung. Wir schnappen uns jetzt jeder ein halbwegs dickes Buch und lesen es immer dann, wenn wir eigentlich einen Film anschauen, meistens abends. Und nach ein paar Wochen treffen wir uns und berichten, was wir gelesen haben. Wir erlauben der Stille, abends bei uns zu sein. Die inneren Bilder warten. Ich zerfresse soeben Alexis Sorbas. Draußen hört man Schüsse. Hoffentlich nur ein Feuerwerk. Erhart Kästners Aufstand der Dinge hat gut durch die Reiselandschaften begleitet. Noch immer bin ich schwindlig von der Fortfolge des Gesehenen und Geschehenen. Was soll ich denn in Wien?
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