Efeuranken

Da man mit den Jahren etwas bekommt, muß man auch geben. Lebenszeit für Ereignisse, Erlebnisse, Erfahrungen, für Wissen offenbar und – selten genug – Weisheit. Langsam mit den Pferden, sie sind ja schnell genug. Die Zeit trägt sich auf in Leiden und Hoffen. Schmerzschichten und Lustschichten, Scheißegalschichten. Hauptsache, es wird geackert und Schweiß und Blut erschwitzen motiviert den lohnenswerten Lebensunterhalt. Vom Balkon sich übergeben nach unten in die Rabatte. Man müßte der Schwerkraft folgen und den losgelassenen Stücken. Wie das lautlos prasselt. Katzenfutter. Maulwurfsmahl. Ich schlüge gern auf im Glutwasserterrain der siedenden Sinnlosigkeiten und strömte mit ihnen abwärts in einen Orkus monumentaler Größe. Schließlich zöge man mich aus der Kloake, wie in einem Kamerafilm, und die Beistehenden applaudierten und sagten mir, die Sache sei überstanden. Du weißt nun mehr, als du solltest, droht der Regisseur. Ich schlage schneller zu als er, doch das wird mein Fehler sein. Meinen Grabstein male ich mir selbst.


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