Schonen

Oft ist mir, als hätte ich gar nicht das Recht, jemandem irgend etwas zu wünschen. Mein Wunsch könnte schlimmstenfalls ein Fluch sein. Oder anders: Er verpflichtete zu etwas, das nicht erreichbar ist. Oder: Er führte in ein Wundgebiet. Der Wunsch: Wer wünscht sich was und für wen? Was bedeutet wünschen? Alltagsmagische Praxis. Energien konzentrieren und transponieren. Nun ja. Rituell mag es gespürt werden, das ist nicht wenig. Ich wünsche wenig und bin froh dabei. Man soll die Götter und Geister nicht belästigen.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Schonen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert