Ich mag anschließen an den vorherigen Eintrag ins Texte-und-Tage-Konvolut. Der hohe Grad an Individuation, den ich, seit ich beobachten und vergleichen kann, also von früh an, bemerke, beschäftigt mich ungemein. Gleichmachereien amüsieren mich, so verlockend es sein mag, über Mengenbildungen und Merkmalszuschreibungen ganze Kohorten aus dem Weg zu räumen und einzuordnen. Daß ich selbst in solche Fallen der Entlastung gerate, wundert mich nicht. Sie sind verlockend, man will und wird schnell fertig werden und ist es kurz darauf. Die Individuologie, sofern sie sinnvoll wäre und zu arbeiten verstünde, erkundete jenen wissenschaftlich verschwiegenen Bereich, der nicht verallgemeinerbar und nach bisheriger Erkenntnisleistung zu vernachlässigen ist. Der Individuologie bliebe die qualifizierte Verwertung der Erkenntisreste zugetraut. Klingt das lustig genug? So wollen wir gemeinsam oder vereinzelt weinen.
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