Immer mehr soll Freundlichkeit mich leiten. Das Verbiesterte und Festgefahrene der Debatten um die Zukunft des Universums und der eigenen Existenz lähmt. In der Freundlichkeit achte ich jedermann wie mich selbst, und sollte ich mich selbst nicht ehren, umso mehr. (In den Schluchten des Balkans liegen die Schätze.) Andere wiederum nehmen Worte nicht ernst, und das aus gutem Grund. Nein, ich kontrolliere nicht xfach, was ich hier schreibe, ich haue es raus. Mein Bedürfnis: Ich möchte mich freisprechen, und zwar komplett. Daß das nicht möglich ist, weiß ich schon selbst. Die kirchliche Beichte ist mir nichts, da ich mich fragen muß, wer zuhört. Wäre das Gott, ginge es gut. Da es nicht Gott ist, geht es schlecht. Es mag einen idealen Hörer meiner Geständnisse geben. Deshalb, vermutlich, schreibe ich. Ich bin unvoreingenommen hinsichtlich des Lebens, auch hinsichtlich meiner eigenen Existenz. Was ich versuche, ist, ihr auf den mir erreichbaren Grund zu gehen. So tief und schön und schmerzhaft wie möglich.
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