Als es losging mit der C-Angelegenheit und das Leben in der Stadt doppelt anstrengend wurde, hatte ich Sehnsucht nach dem Außerhalb und dachte ernsthaft darüber nach, mir das erste Mal in meinem Leben ein eigenes Automobil zuzulegen, einen Gebrauchtwagen. Als ich probefahren wollte, sprang das Auto nicht an. Ich nahm das als Zeichen und verzichtete, obwohl die Besitzerin mir gewogen war und einen guten Preis gemacht hätte. Mittlerweile ist sie tot. Auch die alten Zeiten sind tot. Früher fuhr ich oft mit dem Auto, ich fuhr gern. Vor allem war ich per Anhalter unterwegs, kreuz und quer. Etwa zwanzig Jahre lang, die erste Tramptour mit fünfzehn, die letzte mit siebenunddreißig. Auch längst vorbei, jedoch nicht vergessen. Ich vermisse die Tramper an den Straßenrändern, den Kreuzungen und auf den Rasthöfen. Manchmal ist es, als hätten alle zu viel Geld oder zu viel Komfort oder beides zur falschen Zeit. Ich bin mir nicht sicher. Ich hätte damals gern mehr Geld gehabt. Aber hätte ich es gehabt, hätte ich nicht die Fahrten gehabt in fremden PKWs oder LKWs mit Leuten, die ich weder vorher noch nachher je wiedergesehen habe, mit denen ich aber eine paar Fahrtstunden teilte in eine gemeinsame Richtung, denen ich jeweils dankbar war und mit denen ich sprach, so gut ich konnte. Eine Menge Geschichten sind das. Man lebt ewig und drei Tage.
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