Daß ich nirgendwohin gehöre, insofern frei bin, ist ein persönliches Spektakel. Keinesfalls ein Debakel, vielmehr beabsichtigt. Die Hemmnisse, die das Leben in den Weg wirft, sind Teil des Parcours. Wir wurden nicht vorgewarnt. Wenn man nicht mehr gehört, sollte man reisen. Andernorts werden neue Botschaften sein. Ich begreife das Leben eher schicksalhaft. Die Begegnung ist von Belang, ihre Bedeutung einstweilen unklar. Noch hält es mich hier, als sei Entscheidendes ungeklärt. Ich übe mich in der Kunst der lateralen Drift. Der Begriff stammt von Robert Pirsig und beschreibt eine Aufmerksamkeit in der Bewegung, die sich keinem Ziel zuwendet, da sie keines hat. Daher Aufmerksamkeit den Rändern zu, dem Zufälligen vielleicht.
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