Harte Schläge von unten

Nutzen Sie das Verkehrsangebot der BVG. Ich rumple im Bus der Linie sonstwie über die Clayallee und den Hohenzollerndamm (bereits die Namen entzücken das historische Herz – da kommt zusammen, was zusammen gehört) zum Fehrbelliner Platz und denke: Heilige Scheiße, sind diese Straßen kaputt – im seligen Westen der geeinten Stadt. Als Kind vom Dorf war ich verurteilt, morgens bei Wind und Wetter um 7 Uhr 5 in den Bus zu steigen, um zur Schule zu kommen (wohin ich nicht wollte, lediglich mußte). In Bussen überfallen mich Enge und aufkommende Panik. Froh, da wieder raus zu dürfen. Pfff schließt sich die Tür. Lieber in den Untergrund und durch die Tunnel brettern. Wie vertrauensvoll und arglos die Leute an der Bahnsteigkante stehen. Als hätten sie noch nie von U-Bahn-Schubsern gehört. Ach, man beginnt dauernd von vorn.


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