Die Verhältnisse treiben in die Enge. Sie tun das solange, bis man unter sich ist. Selbstgespräch der Überzeugten. Ist es nicht schön hier? Solch äußere Enge korrespondiert der inneren. Gedanken bleiben ausgesperrt, sie sorgen für Ungemach. Warum grüßt der Nachbar so schräg? Beziehungen werden mürbe, niemand schwimmt sonderlich weit hinaus. Ein bißchen Wind, schon ist Sturmwarnung. Blick in die saubere Badewanne: Wir sind besetzt und umstellt von Göttern. Sie sind die Leit- und Führungsgrößen des individuellen und kollektiven Lebens. Die Badewanne ist zu kurz für einen Erwachsenen, man kann einen Hund darin abduschen. Der Morgen hat gut begonnen, ich habe die Fäden langgezogen, an denen mein Denken hängt, auch genug vom Angstkuscheln.
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