Das Leben muß sich durchwehen, und mit Wehen ist der Schmerz bezeichnet, nicht der Wind. Die Wehschmerzen des Lebens, nicht erst mit der Geburt. Vorher schon, später vielmals. Man müßte eine Geschichte des Schmerzes schreiben, meinte man es mit dem individuellen Menschen ernst, solcherart auch mit sich selbst. Aber dürfen wir uns selbst denn überhaupt ernstnehmen: also ernst nehmen? Wie soll ich mich sonst nehmen: als Jux, als Tollerei, als Idiotie? Dies ist der Ernstfall, dies ist mein Auftritt – wenngleich … Wenngleich läßt die Türen offen. Wir wissen wenig, wir behaupten viel.
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