Ich würde so gern liebevolle Portraits meiner Freunde und Bekannten zeichnen. Ich würde sie schamvoll verkleiden und diskret unkenntlich machen. Stattdessen habe ich beschlossen, alles auf mich zu nehmen. Ich bin der Spiegel, die Reflexzone, das Einschlaggebiet der Liebe, der Freundschaft, der Begegnungen und alles Möglichen und scheinbar Unmöglichen noch. Dieser Tage und Nächte komme ich mir ruhelos vor. Ich nenne das Poesie. Etwas ist im Busche, wie man einstmals sagte. Das schöne und wahrhaftige Leben (trenne niemals das eine von dem anderen) ist zurück. Darauf ein kühles und kühlendes Bier.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.