Ich habe nun dauernd Tränen in den Augen und wische sie fort. Es sind Tränen der Rührung. Dauernd heißt: alle paar Tage, beinahe täglich. Immer wenn Menschen etwas Schönes tun, das ihrer Freiheit liegt, ihrem Wunsch entspricht. Es geschieht dauernd, ich werde noch verrückt vor Glück und Entzücken. Hat man uns nicht beigebracht, der Mensch sei eigennützig und selbstverliebt und ichbezogen. In diesem Jahr ist es, jedenfalls dieser Wochen, als könnten sich die Menschen endlich einmal lassen. Wie schön die Gespräche gehen, wie leicht auch die Worte. Die Gesten sind verstanden.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.