Ich habe schon vergessen, wann es war. Ich könnte nachschauen, habe es irgendwo notiert. Wiener Straße, ein Tag im zweiten Drittel des Frühjahrs, nachmittags. Ich stehe an einer Fußgängerampel, weil es mir gefällt, dort zu stehen und zu warten, bis die Signalfarbe umspringt. Ich habe nichts vor, will nur spazieren. Schon gehe ich weiter. Zwei unauffällige Männer mittleren Alters kommen mir entgegen. Der eine der beiden streckt mir einen Kugelschreiber entgegen, sagt im Vorübergehen: It’s a fine pen, take it. Ich nehme ihn an, bin leicht perplex, wende mich im Weitergehen um und frage: Kannst du ihn nicht gebrauchen? Nein, sagt er, der ist für dich. Er spricht Deutsch mit englischem Akzent. Jetzt liegt der Stift hier, ich habe eben begonnen, mit ihm zu schreiben.
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