Ich sehe den Schauspielern zu und bewundere sie. Sie spielen, als sei es echt. Sieht man mir zu, fühle ich mich wie ein Schauspieler. Dies geschieht unweigerlich. Ich bin nicht mehr echt, sieht man mir zu. Denn ich spüre die Blicke. Unter den Blicken und der Aufmerksamkeit verändere ich mich. Man soll echt sein, sagen sie. Ich versuche es. Eigentlich bin ich es, doch dann spüre ich die Blicke und weiß, daß geschaut und bewertet wird. Ich möchte nicht bewertet werden. Dabei bewerte ich selbst, indem ich andere beobachte. Ich sage mir: Keine Bewertung. Doch das gelingt noch nicht. Allerdings übe ich und setze die Übungen fort.
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