Es gibt eine Schaufigur unser selbst. Diese Figur ist das Wappenschild unserer Würde, die sich darin bewahrheitet (ausdrückt), wie wir auftreten. Wir leben und experimentieren in ein Wunschbild hinein, das wir geschaffen haben mit Hilfe unserer Freunde und Feinde, der Familie und Bekannten, Fremden sogar. Auf solche Weise sind wir unterwegs. Dieses Wunsch- oder Fremdbild korrespondiert unaufhörlich mit der Schaufigur, und diese beiden unaufhörlich mit einer Instanz, die nicht benannt, jedoch die maßgebliche ist. Wer bist du wirklich? fragen Menschen, die spüren, daß du dich verstellst. Eigentlich bin ich … antwortest du. Wirklich, eigentlich, wesentlich. Hier liegt der Beginn für die Geschichten des menschlichen Lebendigseins. Daß hier Parolen überhaupt noch vorkommen, liegt an mir. Sie verfolgen mich. Ich werde einen Exorzismus beantragen.
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