Faulenzen, gammeln, abhängen. Nichts tun, den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Wolken nachsehen, wie sie ziehen. Dem Mond beim Abnehmen zuschauen, Lichtdiät. Wurmwörter wie Aufmerksamkeitsökonomie in den Sand streuseln. Im Gras liegen, die Insekten krabbeln lassen, Kunst des Müßiggangs. Die Erschöpfungsdepression durchlaufen und überstehen – wie Geist und Körper durch die Arbeit in Zucht genommen werden, Heiliger! Strukturmangel – auch in den Sand. Habe ich Gedanken oder benutzen sie mich? Wann lasse ich mich ausdenken, also zuendedenken – wo läge ein Ende des Denkens und Sinnens – kann es das geben? Der Morgen ist angebrochen, es wird bereits hell. Da legt es sich gut zu Bett, auch ohne den Gesang der Vögel. Die haben das Ihre getan. Ein Ornitologe nannte die Zeit ab Juli „das große Schweigen“. In der Natur ist alles just in time. In der Hängematte bekomme ich Rückenschmerzen, bin auch kein Couchtyp. Ah, die Krähen schreien. Der Tag beginnt mit ihrem Gerede. Schlafen und träumen. Später die Korrekturen.
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