Woanders erkenne ich mich im Spiegel nicht, sehe kurz hin: ein ungefähr Verbindliches mag verbinden, ich schaue weg. Ab in den Tag, ab in die Wäsche. Nicht einmal draußen im Freien bin ich selbst, laufe/irre herum wie ein Abgesandter. Was tue ich hier, was soll das? Eine skandalöse Unzuständigkeit türmt sich auf. Ich sitze auf der Plateauhöhe und sehe hinunter zu der Figur, die ich sein soll und die dort unten ein Menschsein spielt, das in der Fremde sich bewegt und bewähren soll. Manche nennen es einen Trip. Die Würde und das Geheimnis des Fremden empfinde ich dort und hier gegen mich selbst. Ich erkenne, da ich zurück bin, im Spiegel mich wieder – komme mir bekannt vor. Wir können gemeinsam was anstellen, ich habe Zeit. Sonst nehme ich sie mir. Erzähl mir von Neapel, Bruder.
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