Geschnittene Kiefernstämme am Rande des Gleisbettes. Jedesmal, wenn ich während der Fahrt aus dem Fenster schaue, erfreuen sie mein Auge. Die Farbe der Rinde, das Holz – ich bin mir nicht sicher, was es ist. Aber sie sehen so appetitlich aus, diese Rundstücke. Auch durch den Anblick von gestapeltem Birkenholz lasse ich mich begeistern. Kiefer und Birke, die Bäume der sandigen Steppen, der trockenen Luft, der Wanderwege und der Schafherden unter einem weiten blauen Himmel. Ich weiß, woher diese Vertrautheit stammt. Heimat der Mutter, die Erzählungen, allmächtige Phantasie. Der dunkle See, ein Badesteg, die Geschichte vom Biß der Kreuzotter. Birke und Kiefer wissen etwas und sagen es. Lieber wäre mir, man hätte sie nicht gefällt und sie stünden noch längs der Gleise. Doch ist das hier in Berlin selbstverständlich und überhaupt nicht bemerkenswert. Sie mußten fallen und zerschnitten werden, damit mir klar wurde, wie sehr ich mich zu ihnen hingezogen fühle.
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