Resonanz IV

Es gibt diesen Griff: Daumen und Zeigefinger berühren sich, Daumen der einen, Zeigefinger der anderen Hand, beide Daumen, beide Zeigefinger. Durch die Öffnung des Rechtecks, das sie bilden, sieht man auf die Welt. Nun dreht man beide Hände gegeneinander. Ein Daumen und ein Zeigefinger lösen sich und finden sich nach der Drehung erneut. Und immer so weiter, bis man müde ist.

So etwa funktioniert ein Gespräch. Oder noch einmal zum Bild des Bootes. Wenn nur die eine Seite paddelt, dreht es sich im Kreis. Man kommt nicht weit. Eigentlich ist man allein. Daß da jemand neben einem sitzt, verdankt sich eher dem Zufall. Er ist Vorwand und wird mißbraucht (obwohl er gebraucht würde). Es könnte jeder andere sein, der Monolog wäre derselbe. Auf diese Weise kommt man nicht aus der Einsamkeit, sondern bohrt sich beharrlich in sie hinein. Alle wenden sich ab.


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