Samstagabend ein paar Menschen

Mit wiegenden, langen Schritten über den Gehweg an den Leuten vorbei zum Geldautomaten, der die Scheine gibt, die ich der Kassierin gebe, die meine Waren zusammenrechnen läßt, damit ich weiß, was ich schulde, und zahle. Die Kassierin ist eine leise und kluge Frau, die ganz bescheiden ihre Kollegin fragt, was zu tun sei, wenn der Pfandautomat einen leeren Kasten nicht annimmt. Denn hinter ihr steht ein Mann mit einem leeren Kasten in der Hand, der nicht weiß, was er tun soll. Muß ich dann die Aufsicht rufen? fragt sie. Statt zu antworten, beugt sich die Kollegin über das Mikrophon und ruft die Aufsicht aus. Meine Kassierin erkennt, daß ich bemerkt habe, was geschehen ist. Sie wird mißachtet. Ich lächle ihr aufmunternd zu, und sie kann das annehmen und wünscht mir einen schönen Abend, gibt mir das Wechselgeld in die Hand, und zwar in der richtigen Reihenfolge: erst die Münzen, dann die Scheine. Ich kette meinen Wagen an und stelle fest, das in der Münzlade des Wagens vor mir das Geldstück vergessen wurde. Ich bin um einen Euro reicher und trete vor den Supermarkt. Dort ärgert ein Betrunkener einen angeleinten Hund, der dort warten muß und das sicher nicht gern tut oder voller Sorge. Der Betrunkene auf seinem Fahrrad hält dem Hund seine Einkaufstasche vor die Nase und sagt wau. Der Hund bleibt still und dreht den Kopf zur Seite. Der Betrunkene pendelt mit der Tasche, bis sie dem Hund an den Kopf stößt. Nun bellt der Hund, und der Betrunkene sagt ein zweites Mal wau. Vor dem Wettbüro reicht einer der Wettenden wortlos der Obdachlosen, die in einem Hauseingang neben dem Büro sitzt und eine Zigarette raucht, eine kalte Flasche Bier, die er vom Spätkauf geholt hat. Für sich selbst holte er Zigaretten. Sie will sich bedanken, da ist er schon im Innern des Wettbüros verschwunden. Ob sie sich kennen? Ich entscheide mich dagegen, damit die Geschichte besser wird.


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