Draußen liegt nichts für mich. Durch den trübsinnigen Nachmittag mit Leonard Cohen, der alte Mann spricht mir ins innere Ohr: „A million candles burning for the love that never came / You want it darker / We kill the flame.“ Die Stimme ausgetrocknet und mürbe, wie altes Pergament. Daß man eines Tages gehen muß und es einen Abschied gibt, der die tiefste Verbindung bestätigen soll: „And I wish there was a treaty we could sign / I do not care who takes this bloody hill / I’m angry and I’m tired all the time / I wish there was a treaty / I wish there was a treaty / Between your love and mine.“ Das Leben: dies und das und anderes mehr, verursacht oder selbstbestimmt, überraschend oder erwartet – und dann reicht es. „I don’t need a reason / For what I became / I’ve got these excuses / They’re tired and lame / I don’t need a pardon, no, no, no, no, no / There’s no one left to blame / I’m leaving the table / I’m out of the game.“ So kann es weitergehen. Vorm Fenster die Rosen in zweiter Blüte, wie zum Trost. Meinst du, sie hätten noch etwas Sonne für uns? habe ich gefragt. Es wird nun noch schneller dunkel. Die letzten Helden sterben, da müssen neue Helden her. Da draußen liegt nichts, aber ich muß es finden.
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