Am Ende zählen nicht die schönen Worte, sondern die guten Taten. Das bringt die Poeten in erhebliche Schwierigkeiten, da ihre wichtigsten Taten aus schönen Worten bestehen.
Ahnlich verheerend kann sich die vielgepriesene Sensibilität auswirken. Der Autor schult und pflegt seine Aufmerksamkeit und senkt die Schwelle des Bemerkens. Er läßt sich fluten und wird deshalb früher oder später ertrinken. Es wäre gut, nicht zu übertreiben oder ein Gegenmittel zu ersinnen. Nietzsche war einer, der es versuchte.
Wer gut darin ist, sich zu entschuldigen, sollte nicht davon ausgehen, dadurch unschuldig zu sein.
Einen Poeten stelle ich mir als Schwerkranken vor, der von einer Gesundheit träumt, die es nicht gibt. Ließe man ihm seine Trance, wäre alles in Ordnung. Doch er soll wehrtüchtig sein und sonst noch alles. Das bringt ihn um. Er schreibt schöne Gedichte, sagte die Ehefrau, aber er ist schrecklich ungeschickt. Hätte sie und statt aber gesagt …
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