Das angestrengte Gutseinmüssen mancher Menschen, besonders in Deutschland. Weil es sie derart anstrengt, sehen sie oft so böse aus. Grimmig blicken sie auf das sie umgebende Geschehen, schon möchten sie korrigierend eingreifen. Das Korrigieren anderer ist ihre Hauptbeschäftigung, doch auch an sich selbst bessern sie ständig herum. Um korrigieren zu können, darf ihnen allerdings nichts entgehen. Deshalb sind sie wachsam wie Schäferhunde und selten entspannt. Dauernd geht etwas schief, sie kommen gar nicht zur Ruhe. Leben ist vieles, nur nicht korrekt. Das ärgert sie sehr, deshalb steigern sie ihr Pensum. Als geborene Erzieher achten sie darauf, daß alle das Richtige sagen und denken. So wie damals. Man bekommt Noten. Am wichtigsten ist die Note für das Betragen im Unterricht. Sie halten die Wirklichkeit für eine Schulstunde und Hitler für den bösen Onkel, der die Kinder mit Bonbons in seinen Kommandeurswagen lockt. Selbstverständlich sind sie schwer traumatisiert. Durch ihren Eifer sorgen sie dafür, daß auch andere etwas davon haben. So laufen sie mit im langen Gefolge der Angst und des Verbrechens.
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