Der Nachtfalter tobte unter dem großen Lampenschirm, trudelte in lautem Kreisen aus ihm hervor, schoß an die Zimmerdecke, schlug dort auf und raste weiter unkontrolliert durch den spärlich beleuchteten Raum, eckte hier und dort an, katapultierte sich in sonstwelche Gegenden meines Zimmers und verharrte endlich still und wie erschöpft auf dem hellen Tuch des Vorhangs. Mit einem Glas war er schnell inhaftiert, doch bevor ich ihn ins Freie trug, studierte ich Form und Farbe des lebendig gewordenen Insekts. Leise murmelte ich: Bist du schön. Ich konnte gar nicht anders.
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