In diesem überkommentierten Sommer beginne ich mich einzurichten wie in einer heruntergekommenen Herberge am Rande der Stadt, wo das Brachland beginnt und auf lehmigen Grund die Pionierpflanzen gedeihen. Nicht weit entfernt steht ein buntes Zirkuszelt. Manchmal schüttet es wie aus Eimern, das heißt Starkregen. Luftfeuchte Tage, als sei Kopfschmerz verordnet worden. Wann kommt der Sommer, texteten sie, jetzt kommt der Herbst. Das Wetter bewegt. Klagen und Beschwerden ins Wolkige über der Zivilisation, in das hineingeblasen wird wie in ein Feuer, nur daß es nicht wärmt. Als sei Leben ein Ich-wünsch-mir-was und nun bin ich kindhaft enttäuscht. Meinungen zu einer Phase des Jahres, die vergeht. Schöner zerrupfter Sommer, ich bekrittele nicht, sondern beginne dich zu schätzen und ziehe in dich wie einer, der sich freut, ein Dach über dem Kopf zu haben und Gerümpel um sich, das hier noch geduldet wird und als brauchbar gilt. Aber ich soll nicht kulturpessimistisch texten, denn alles wird gut. Tatsächlich bin ich optimistisch, nur in anderer Hinsicht.
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