Fest

Der Vorhang im Wind, seine Bewegungen, als tanze etwas. Draußen die schwere Hitze, die sich weit ausdehnende Mittagsstunde, lässige Faulheit. Barfuß durch die Wohnung, über Teppiche und Fußbodenbretter. Ein würziger Kaffee zum ersten Text, langsam freikommen aus dem Traum, lächelnd zu sich selbst. Ich lebe gern, gedacht und gesagt und mit den Händen geschnipst. Ich könnte Wäsche waschen, aber sie ist bereits sauber. Willy DeVille sang: Nothing’s as heavy as an empty heart. Heute ist es voll und fließt über, ich sollte ein Gedicht schreiben.


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