Ein Baummarder streicht über den Waldweg ins nasse Gehölz. Ich suche die Eichen, die ich vor Jahrzehnten gepflanzt habe. Da stehen sie auch schon, hoch und schmal. Dieser Regentag läßt sie traurig erscheinen, als sei nichts zu erwarten. Sicher, sie werden noch größer, ihre Stämme dicker, und in fünfzig oder hundert Jahren werden sie gefällt. Ich kehre um und streife durch die abgeernteten Felder. Die Wolken berühren die Erde. Aus dem Wald steigen Nebelfahnen empor, als brennten dort Feuer. In der Ferne der Friedhof, wo man zu liegen kommt. Die Einheimischen in ihren Häusern, vor denen die Autos stehen. In einem anderen Waldstück erblickt mich ein Reh. Wie lieb ihre Gesichter sind, habe ich am Vorabend im Forsthaus gedacht, dort hängen Photographien. Unten im Tal liegt das Gehöft meiner Kindheit. Die alte Birke, aus der mein Großvater die Reiser schnitt, um Besen zu binden, steht noch. Sie ist schöner denn je, Efeu ihr zu Füßen.
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