Ein sonderlicher Tag, nun vergangen. Ich lag mit schlimmen Träumen, fand aus ihnen nur schwer heraus. In den Träumen jene, denen ich etwas zu schulden meine. Vor dem Fenster Geräusche, als werde heimlich etwas ausgehoben oder eine Grube umschmückt. Ich war demnach schon tot. Ein Grauschleier über der Stadt, als ich erwachte und feststellte, daß ich lebte. Ich hatte noch eine Wahl, lief dorthin, wo meine Stimme zählen sollte, folgte den Pfeilen zur Urne. Menschen kamen mir entgegen, die hatte ich nie zuvor gesehen. Vor der Urne bildete sich eine Schlange, vor mir ein Dreijähriger, den sie nicht akzeptierten. Er drehte Runde um Runde auf engstem Kreis, während ich meine Papiere sortierte. Er wartete auf seinen Vater. Schließlich kam ich an die Reihe und schritt zu. In dem Kasten herrschte keinerlei Atmosphäre, an Bindfäden hingen Buntstifte, ich wählte den hellblauen. Anschließend über das Große Feld. Auf der kurzgemähten Wiese ein Greifvogel, vielleicht ein Habicht, ein Sperber oder ein hell gezeichneter Bussard. Um ihn herum die Krähen, vorwärtsschreitend, eine nach der anderen, siegesgewiß. Dann stieg er auf, sie hinterher. Eine Kastanie als erste Rettung, auf den Ästen herum die Krähen. Sehr schnell nahm er dann den Rest des Wegs, eine einzige Krähe reichte, ihm den zu bedeuten.
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