Jetzt wieder Wörter

Für einen langen Augenblick war ich heute glücklich, doch mir unterlief ein Fehler — ich notierte es. Dann schrieb ich: „schon viel zu viele Worte; sie nehmen manchmal, statt zu geben“. Das Glück – jetzt kann ich darüber sprechen – bestand darin, mich befreit von Dämonen zu fühlen. Nichts mehr zog aus der Situation. Neben mir saß ein Junge und schrieb sein Gedicht über den Schattenwald, ich war ruhiges Erstaunen. Der Raum war still und vor dem Fenster war Verkehr. Kein Gefühl schlich sich an, da war nur diese Konstellation und ihr Bemerken. Es gab auch keine Wünsche mehr, das war das Beste.


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