Blick nach vorn

Nun geh da doch rein, setz dich! mault sie von hinten und schiebt ihren Mann auf den Fensterplatz neben mir. Mich sieht sie freundlich nickend an, auf Zustimmung hoffend, auf Kumpanei. Er ist wirklich manchmal etwas umständlich, sagt ihr Blick. Inzwischen ist er auf den Sitz gesunken, und schon unterhalten sich die beiden, als sei es völlig normal, in solchem Ton Anweisungen zu empfangen und zu geben. Wir fahren weiter. An der nächsten Station kämpft er sich hoch, dreht sich wie ein Tanzbär um die eigene Achse, läßt sich auf dem freigewordenen Platz in Fahrtrichtung nieder und strahlt über sein volles rotes Gesicht. Das ist schön! ruft er vergnügt. Ich lächle ihn an und freue mich, daß er sich so sehr freut: dorthin schauen zu können, wohin die Bahn fährt. Ich muß gleich raus, die beiden fahren weiter, nebeneinander wie ein gutes altes Ehepaar.


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