Regentropfen trommeln auf die verzinkte Fensterbank, das Geräusch erzeugt eine Wohligkeit, ein Geborgenheitsgefühl. Ich könnte auch draußen sein müssen, in einem Waldstück leben oder auf einer Wanderung überrascht werden, ohne Obdach sein, ohne Zelt und ohne Schutz, nicht einmal den eines Ponchos. Manchmal gibt es einen Unterschlupf: Buswartehäuschen, Unterstand, Wetterhütte. Aber oft ist kilometerweit nichts, nicht einmal ein Schuppen, ein Heuschober, eine Brücke. Auch ein Hochstand für Jäger ist geeignet, wenn es regnet und nicht mehr aufhört zu regnen. Aber wehe, man gerät in den langen Regen auf offener Strecke und wird naß wie ein Pudel, eine Meerkatze, ein Hund ohne Heim. Dann stürzt alles ein, dann verlassen die guten Geister und kehren anderswo ein. Die guten Geister mögen es warm und bequem, dort verweilen sie und erfreuen sich der Behaglichkeit der Gläubigen und Gerechtfertigten, solcher Art sind sie. Wer jetzt draußen sein muß, der benötigt Courage. Das ist die Unerschrockenheit, wenn man weiß, daß der Winter kommt und zuschlagen wird mit allem, was er hat und kann.
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