Schlafwandelnd durch die ersten Tage des sogenannten Neuen Jahres. Der Mond legt sich beispielhaft auf die Seite, vergilbt melodramatisch am Ende der abschüssigen Straße. Nichts ist zu beginnen und soll auch nicht. Wer Pläne machen will, soll Pläne machen, daraus wird nichts. Wir absolvieren nur, lösen uns aus. Pflichten, Termine, Gepflogenheiten. Leeres Zeug: nicht weil es an sich leer ist, sondern weil sich derzeit nichts aktualisiert. Wiederbelebung: Neues findet gar nicht erst statt. Endlich Pause, hier ist sie, ganz und gar. Mit der Jahreszeit zu ruhen ist Lebenskunst skeptisch. Die Rauhnächte sind durchgezogen und verursachten Wirbel, Weissagungen seien möglich. Die empfängliche Zeit ist eine gefährliche, die tieferen Verbindungen tragen.
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