Jede Einzelheit zählt

Es war Ende November, da setzte er sich mir gegenüber, ein Fahrgast wie ich. Erst setzte er sich an das Fenster, dann rückte er ab. Die Umhängetasche sollte neben ihn auf den Sitz, er hatte Mühe, sie abzunehmen. Der Gurt würgte am Hals, die Steppjacke schränkte seine Armfreiheit ein. Endlich war es geschafft. Jetzt waren die Handschuhe an der Reihe, erst zog er den linken Fingerhandschuh ab, dann den rechten. Wohin mit den Handschuhen? Erst legte er sie auf die Tasche neben sich, dann nahm er sie wieder fort. Der Platz schien ihm für seine Handschuhe nicht geeignet. Er legte sie vor sich auf die Oberschenkel, erst auf den linken, dann auf den rechten. Dort lagen sie keine Minute, da drehte er sie um. Nun zeigten die Finger der Handschuhe auf seinen Bauch. Auch das ging nicht gut, er wendete sie um 45 Grad. Da begann die Nase zu laufen, er zückte ein Taschentuch, blies hinein und steckte es wieder ein. Die Handschuhe ließen ihm keine Ruhe, er nahm sie und tauschte ihre Position: der Handschuh, der unten gelegen hatte, lag nun oben, der zweite unten. Die Umhängetasche wurde verrückt, er zog sie näher an sich, als könne sie fliehen. Der Gurt hing schief, er richtete ihn aus. Das dauerte. Schon war er an seinem Ziel. Eilig sprang er auf. Sundgauer Straße.


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