Kopf vornüber, gebeugte Schritte, nicht anwesend oder nur partiell. Nicht hier, nicht dort. Sondern dort. Aber dort ist kein Ort. Wo ist dort? Dort ist fort. Kopfüber abgeknickt durch den Tag, den Abend, die Nacht. Blick auf fünf mal fünf oder acht mal vier Quadratzentimeter Bildschirm, auf dem es Wichtigeres zu sehen gibt als das Hier und Jetzt eines Lebens in Bewegung, das einmalig ist und sich nicht wiederherstellen läßt und unwiderrufbar ist, anders als das, was auf dem Bildschirm erscheint, der so klein ist wie eine Postkarte, kleiner noch: wie ein Hanuta-Schnittchen oder ein Viertel eines Bierdeckels. Und darauf starren sie unentwegt, in diese kleine Öffnung, dieses Loch, aus dem das kommt, was sie so wichtig finden, aktuell und gerade jetzt, nur für sie und augenblicklich wahnsinnig interessant, weil neu, weil gleich schon blöd, weil später nichtig, aber jetzt aktuell wichtig, daher totale Aufmerksamkeit dorthin, auf dieses Loch, wo man nicht ist, denn hier ist man ja gleich doch noch, und wo man gleich doch noch ist (warum auch immer), kann man zur Not ja auch nachfragen, wenn man etwas verpaßt haben sollte in der wirklichen Welt, in der einem gleich jemand einen Schuh unters Kinn tritt, weil man ein ignorantes Arschloch ist, das mit halbem Herz und halber Anwesenheit meint, eine Anwesenheit als Abwesenheit bestreiten zu können. Fahr zur Hölle, Mißachtung.
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