Letztes Glied in der Kette

Wir kennen das Hin und Her, Auf und Ab, Vorwärts und Rückwärts unserer Wünsche und Begierden. Wir haben die Träume durchmessen und innere Landschaften kartographiert. Wir wissen um unsere Schwächen und ein paar Stärken, sind durch die vergangenen Situationen geschritten auf der Suche nach den markanten Stellen, aus denen hervorgehen könnte, warum wir sind, wie wir sind. Wir sehen ein, daß ins uns viele sind, wenigstens einige, haben verstanden, daß das Unbewußte nicht nur den längeren Atem hat, sondern auch die größere Intelligenz. Wir ahnen, daß wir etwas vollstrecken, das sich unserem Bewußtsein und unserer Kontrolle entzieht. Wir befürchten, daß wir niemals werden freikommen können von jenem Verhängnis, das sich durch uns vollzieht und darin besteht, daß wir sind. Was machen wir bloß mit soviel Psychologie? Die führt doch schnurstracks in die Metaphysik oder in den Wahnsinn. Nebenbei hat man noch ein Leben zu führen – zu führen, was für ein Euphemismus. Wer führt hier wen?


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