Einem Autor nur vertrauen, wenn er einem nichts vormacht. Mir selbst nur vertrauen, wenn ich mir nichts vormache. Aber ich muß mir etwas vormachen, wenn ich leben und überleben möchte. Deshalb ist zwischen dem Autor und mir ein Unterschied. Der Autor sieht nicht so sehr auf sein eigenes Leben, als vielmehr auf das der anderen oder das Leben schlechthin, tritt dahinter sogar zurück. Ich selbst bin gezwungen (Macht der natürlichen Gegebenheiten), ein wenig auf mich zu achten, nicht als Autor, sondern als Akteur. Taugt der Akteur zum Autor? Sofern dieser jenem nichts vormacht, sehe ich keine Einwände. Am schlimmsten sind die Schmeicheleien, doch zum Glück sind sie zu durchschauen. Da will jemand etwas, und zwar schnell. Es lohnt, die Bars zu kennen und Menschen, die dort ein und aus gehen. Der Akteur ist Autor seines Lebens, könnte man nachwerfen. Ach, wäre er das doch.
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